Die in Breslau geborene Jubilarin wurde 1966 im Alter von 56 Jahren in ihrer neuen Heimat Niedermittlau Mitglied der SPD. 2011 kann sie auf eine Mitgliedschaft von 45 Jahren zurückblicken. Bis zu ihrem 98. Geburtstag lebte Elfriede Goldschmidt alleine in ihrer Wohnung in Niedermittlau. Nach einem Sturz kurz nach ihrem 98. Geburtstag war es ihr nicht mehr möglich, alleine dort zu bleiben. So entschloss sie sich nach längerem Krankenhausaufenthalt und einer Reha, wieder relativ gut hergestellt, ihren Lebensabend in Altenmittlau im Pflegeheim im Tannenweg zu verbringen. Hier fühlt sie sich wohl und genießt es, umsorgt zu werden. Eine Augenoperation macht es ihr wieder möglich, zu lesen und Kreuzworträtsel zu lösen. Telefonisch hält sie Kontakt zu alten Bekannten in Niedermittlau und versorgt sich mit den Neuigkeiten.
Die Jubilarin selbst organisierte Tage vor ihrem Geburtstag telefonisch, dass es ihren Gästen am Geburtstag an nichts fehlte. Vormittags gratulierten Bürgermeister Lucas und weitere offizielle Gäste aus Freigericht.
Der Nachmittag gehörte den alten Bekannten aus Niedermittlau, einer neuen Freundin aus Altenmittlau sowie den Mitbewohnern im Haus Tannenweg. Bei selbstgebackenem Kuchen aus Niedermittlau und gutem Kaffee aus dem Hause wurde gemeinsam Geburtstag gefeiert.
Dass man mit 100 Jahren noch neue Kontakte knüpfen kann, beweist Elfriede Goldschmidt. Eine Dame aus der Nachbarschaft hatte im letzten Jahr gelesen, dass eine Bewohnerin des Pflegeheims 100. Geburtstag gefeiert hatte und wollte diese kennenlernen. Daraus ist ein reger Kontakt entstanden. Besuche oder wenigstens ab und zu ein Anruf, sind eine willkommene Abwechslung für Elfriede Goldschmidt. Uta und Nina Böckel gratulierten nicht nur als alte Nachbarinnen, sondern sie überbrachten die Glückwünsche der SPD Hasselroth, für den Unterbezirk Main-Kinzig und überreichten Elfriede Goldschmidt ein Glückwunschschreiben des Bundesvorsitzenden Sigmar Gabriel.





