Unbestritten besteht nach Ansicht der Gemeindevertreter hier nach wie vor ein erhöhtes Gefährdungspotential, insbesondere für hier die Straße querende Schulkinder wie auch ältere Mitbürger. Um dieses Sicherheitsrisiko zu mindern fordert die Fraktion nun den Gemeindevorstand auf, mit dem zuständigen Amt für Straßenverkehrswesen eine Lösung hierfür zu erarbeiten.
Dabei ist das Problem nicht neu, wie Gemeindevertreterin und Fraktionsgeschäftsführerin Marianne Moritz begründete: „Schon vor 15 Jahren haben wir darüber diskutiert, dass diese Stelle entschärft werden muss. Die damals installierte Verengung der Fahrbahn reicht aber nach unserem Dafürhalten längst nicht aus, um die notwendige Sicherheit zu gewährleisten.“ Damit drückte Marianne Moritz auch das Empfinden zahlreicher Anwohner aus, die nach wie vor auf eine Verbesserung drängen und auf Einsicht beim Amt für Straßenverkehrswesen hoffen. Dieses hat bereits zahlreiche Anfragen der Gemeinde abgewiesen. Dass jedoch ein Einlenken auch möglich sein kann, zeigte die Situation am anderen Ortsende; hier wurde eine Verkehrsampel an der damaligen BFT Tankstelle errichtet, obwohl auch hierbei jahrelang argumentiert wurde, dass die Voraussetzungen hierfür nicht vorlagen. Moritz begründete damit auch die neuerliche Initiative ihrer Fraktion: „Steter Tropfen höhlt den Stein. Wir wollen zeigen, dass wir mit der derzeitigen Situation nach wie vor nicht zufrieden sind und fordern das Amt für Straßenverkehrswesen auf, endlich mit einer vernünftigen Lösung tätig zu werden.“
Die Hasselrother Gemeindevertreter stimmten in ihrer Sitzung in der letzten Woche mit großer Mehrheit dem Antrag der SPD-/FDP-Fraktion zu.




