Müller hatte bei der Kommunalwahl im März ein sehr starkes Ergebnis erzielt und war von Platz 20 der SPD-Liste auf Platz 13 hochgewählt worden, womit er als jüngster Mandatsträger in die Gemeindevertretung einzog. Nunmehr musste er bereits nach einem halben Jahr sein Mandat wieder abgeben, da sein berufliches Fortkommen unvorhergesehen mit der von Arbeitnehmern eingeforderten Flexibilität einen Umzug nach Bonn erfordert. Ein Schritt, der ihm außerordentlich schwer fiel, letztlich jedoch ohne Alternative war. „Die Zeit in der Fraktion und in der Hasselrother Gemeindevertretung war interessant und hat mir viel Spaß gemacht. Jedoch ist es bedingt durch den Umzug nicht möglich, das Mandat angemessen wahr zu nehmen“, äußerte sich Jan Müller im Rahmen der Klausurtagung seiner nunmehr ehemaligen Fraktion, die er nochmals besuchte, um die Kolleginnen und Kollegen bei der Haushaltsberatung zu unterstützen. Die SPD-FDP-Fraktion wünscht Jan Müller alles Gute und viel Erfolg bei seinem beruflichen Werdegang, bleibt doch die Hoffnung, dass er irgendwann wieder nach Hasselroth zurückkehrt.
Als nächstes nicht berufenes Mitglied rückt jetzt Jan Müllers Großvater Günther Ochs in das Parlament und in die Fraktion nach. Günther Ochs war bereits in der letzten Wahlperiode Mitglied der Gemeindevertretung und hat ebenso wie sein Enkel ein äußerst starkes Wahlergebnis eingefahren: Er kam von Platz 27 der SPD-Liste bis auf Platz 17 nach vorne.





